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Essbare Blumen

Bevor Blüten verwelken, kann man viele von ihnen ernten, verkosten, zum Dekorieren und Verfeinern von Speisen oder als schönen Blickfang verwenden. Hier einige der essbaren Schönheiten zum Bewundern.

 Taglilien schmecken knackig frisch und leicht süßlich. Beim Kochen nur die nicht aufgeblühten Knospen verwenden – ihr Geschmack erinnert an chinesische Pilze.

 Ringelblumen harmonieren gut mit Dille und Schnittlauch.

 Am schmackhaftesten sind Duftrosen – die zarten Blätter kurz vorm Verblühen abstreifen. Sie eignen sich für Likör, Rosenzucker und als Dekoration von Desserts. Eine Farbenpracht: grüner Salat mit Rosenblüten!

 In Essig eingelegt lassen sich aus den geschlossenen Knospen von Gänseblümchen würzige „falsche Kapern“ herstellen.

 Die Blütendolden des Holunderstrauchs duften süß-aromatisch und sind vielseitig einsetzbar. Man kann sie in Bierteig tauchen und ausbacken. Holunderblüten-Sirup ergibt mit Sprudel und Zitrone ein erfrischendes Sommergetränk.

 Die Blüten der Kapuzinerkresse schmecken scharfwürzig wie Kresse und sind vitaminreich. Beim Zerkleinern der Blätter und Blüten werden ätherische Öle frei, die antibiotisch wirken. Tipp: Eingelegte Knospen als „falsche Kapern“ genießen.

 Löwenzahnblätter schmecken ziemlich bitter, aber die gelben Blütenblätter kann man zu Honig oder Gelee verarbeiten oder zum Aufpeppen von Salaten.

 Der Geschmack des Gewürzfenchels erinnert an Anis und Lakritze.

 Die oft zweifärbigen, romantischen Blüten des Hornveilchens (Viola) sind als Dekoration auf dem Teller und als Zierde für Desserts ein fröhlicher Blickfang.