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		<lastBuildDate>Wed, 19 May 2010 11:33:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Laut- und Gebärdensprache: Immer die richtigen Worte</title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>Der Kindergarten Gussenbauergasse ist die erste und einzige Einrichtung der MA 10, die auf die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Kinder &amp; Co: Warum wurde das bilinguale Konzept eingeführt?</b><br />Alexandra Moudry: Ziel ist, den Kindern bereits frühzeitig ein gutes Kommunikationsverhalten zu lehren. Weiters sollen die Persönlichkeitsentwicklung gefördert und die kognitiven Fähigkeiten geschult werden. Auch die Integration spielt eine wichtige Rolle. Diese wird verbessert, indem hörbeeinträchtigte Kinder in den Alltag normal miteinbezogen werden.</p>
<p><b>Wie wichtig ist Integration für die Betroffenen?</b><br />Sehr wichtig. Internationale wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sich die Erziehung und der Unterricht von Gehörlosen an beiden Lebenswelten orientieren. Deshalb sollte ihnen schon früh Zugang zu beiden Sprachen eröffnet werden.</p>
<p><b>Seit wann gibt es dieses Modell?</b><br />Das Konzept wurde 2003 vorgestellt. Im März 2004 wurde es bewilligt und im September desselben Jahres eingeführt. Pädagoginnen und Pädagogen haben dafür spezielle Gebärdensprachkurse besucht.<br />Um die Kinder bestmöglich zu fördern, gibt es bei uns auch gehörlose Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist eine große Hilfe und verbessert die Kommunikation.</p>
<p><b>Wie sieht der Alltag im Kindergarten aus?</b><br />Es gibt zwei Gruppen mit je 20 Kindern. Sechs bis sieben davon sind gehörlos, hörbeeinträchtigt oder hörende Kinder gehörloser Eltern. Gemeinsam werden zum Beispiel Bilder und Anleitungen zu bestimmten Gebärden gemalt. Abgesehen von der Tatsache, dass Laut- und Gebärdensprache nebeneinanderstehen, unterscheidet sich der Alltag kaum von anderen Kindergärten. Unsere Schützlinge spielen, singen, basteln wie andere Sprösslinge in ihrem Alter auch.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 May 2010 11:33:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Was bietet die Ganztagsschule?</title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>„Kinder &amp; Co“ hat Wolfgang Gröpel vom Wiener Stadtschulrat zu den Ganztagsschulen befragt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Kinder &amp; Co: Viele Eltern befürchten, ihre Kinder würden in einer Ganztagsschule überfordert. Ist das so?</b><br />Wolfgang Gröpel: Ganz sicher nicht, im Gegenteil. Die Kinder lernen schließlich nicht nur von 8 bis 16 Uhr. Auch der Lernstoff in einer Ganztagsschule unterscheidet sich nicht von jenem in einer Halbtagsschule. Doch die Kinder haben mehr Zeit, etwa um Projekte durchzuführen. Zwischen den Lerneinheiten haben sie außerdem die Möglichkeit, sich zu erholen. Denn nach zirka zwei Lernstunden stehen wieder Freizeiteinheiten auf dem Programm. zum Beispiel Kunst und Kreatives, Sport oder Ähnliches. Danach können sich die Kinder auch wieder leichter konzentrieren als nach sechs Stunden durchgehendem Lernen. Dazwischen gibt es ein gemeinsames Mittagessen und am Nachmittag geht es gestärkt weiter –&nbsp;wieder mit abwechselnden Unterrichts- und Freizeiteinheiten.<br /><br /><b>Welche Freizeiteinheiten werden angeboten? Können die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern mitreden?</b><br />Ja, in bereits bestehenden Ganztagsschulen bringen Kinder und Eltern oft Ideen ein. Wollen beispielsweise mehrere Mädchen Mädchenfußball spielen, nimmt man darauf Rücksicht und bietet es auch an. Die Kinder können dann nach Interesse wählen. Natürlich, jeder einzelne Wunsch kann leider nicht erfüllt werden.<br /><br /><b>Sind die Schülerinnen und Schüler immer mit denselben Kindern zusammen?</b><br />Nein, bei den Freizeiteinheiten sind sie je nach Interesse in verschiedenen Gruppen. Die Kinder können also mit ihren Freundinnen und Freunden zusammen sein, die nicht in ihrer Klasse sind, ohne dass sie sich erst verabreden müssen und die Eltern sie irgendwohin bringen müssen.<br /><br /><b>Wer betreut die Kinder am Nachmittag?</b><br />In den Ganztagsvolksschulen werden die Kinder am Nachmittag genauso wie am Vormittag vom Lehrpersonal sowie von Freizeitpädagoginnen und -pädagogen des Vereins Kinder- und Jugendbetreuung betreut.<br /><br /><b>Wie wirkt sich Ihrer Meinung nach das längere Zusammensein auf das Verhältnis zwischen Schülerinnen bzw. Schülern und Lehrerinnen bzw. Lehrern aus?</b><br />Nach unseren Erfahrungen ist das äußerst positiv. Die Lehrerinnen und Lehrer werden so als Partnerinnen und Partner wahrgenommen, die hierarchische Komponente fällt weg. Das Vertrauen der Schülerinnen und Schüler zur Lehrerin bzw. zum Lehrer sowie das Verhältnis zueinander ist viel besser.<br /><br /><b>Es gibt auch in den Ferien Betreuung?</b><br />Richtig. Und zwar in einem Hort, der sich in der Schule befindet. Das heißt, Kinder der Ganztagsvolksschule müssen nicht woanders hin, um während der Ferien betreut zu werden. </p>
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			<pubDate>Wed, 19 May 2010 11:27:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Schulsanierung der Superlative</title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>12.500 neue Fenster, 470.000 Liter Farbe: 242 Wiener Schulen werden im Rahmen des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben das Empire State Building in New York und Wiens Schulen gemeinsam? Viele Fenster. Genau genommen werden bis 2017 in Wiens Pflichtschulen doppelt so viele Fenster, wie das Empire State Building hat, neu eingebaut. Das sind 12.500 Stück. Das Schulsanierungspaket, das seit 2008 umgesetzt wird, sieht Investitionen von insgesamt 570 Millionen Euro für Maßnahmen an 242 Allgemein bildenden Pflichtschulen in Wien vor, die die Substanz der Gebäude erhalten soll. Dazu gehören Fenster, Fassaden, Dächer, Heizungsanlagen und vieles mehr.<br /><br /><b>2.350 Badewannen voll Farbe für Klassenzimmer</b><br /><br />Und der Materialbedarf ist enorm, wie das Beispiel der Fenster eindrucksvoll zeigt. Weitere Zahlen und Vergleiche zum Staunen: Einer Strecke vom Wiener Stephansdom bis zu den Pyramiden von Gizeh entsprechen zum Beispiel die verlegten Elektroinstallationen, nämlich 2.420 Kilometer. Fürs Ausmalen werden 470.000 Liter Farbe benötigt. Damit könnte man 2.350 Badewannen füllen oder 32.000 private Wohnzimmer ausmalen. Außerdem werden rund 620.000 Dachziegel benötigt. Deren Gesamtgewicht beträgt 1.674 Tonnen. So viel wiegen wiederum zirka 335 große Elefanten.<br /><br /><b>Schule zum Wohlfühlen</b><br /><br />„Uns ist wichtig, dass die Wiener Kinder optimale Voraussetzungen für ihren Schulalltag haben“, betont Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. „Dazu zählen vor allem auch moderne, freundliche Schulräume!“ 2010 – im dritten Jahr des Schulsanierungspakets – werden an mehr als 100 Schulgebäuden Sanierungsarbeiten durchgeführt. Dafür sind Investitionen von rund 48 Millionen Euro vorgesehen. <br />Auch die Volksschule in der Vereinsgasse in der Leopoldstadt wird derzeit saniert. Die ersten Klassenzimmer sind schon in sonniges Gelb getaucht; auch die Fassade erstrahlt in frischem Weiß. Da im September der Ganztagsschulbetrieb startet, werden gerade Küche und Speisesaal eingebaut. 2011 sollen dann alle Bauarbeiten in der Schule aus dem Jahr 1904 abgeschlossen sein.<br /><br />An sieben Schulen werden die Arbeiten schon heuer beendet. „40 Prozent der Kosten übernimmt die Stadt Wien. 60 Prozent investieren die Bezirke in die Bildung ihrer jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner“, erklärt Projektkoordinator Rolf Bellak.<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 10:11:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Mehr Spaß beim Lernen</title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>Das Projekt „Lernen im Stehen“ fördert den gesunden Schulalltag. Eine spezielle Matte sorgt für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stundenlanges, passives Sitzen, oft an ergonomisch ungünstigen Arbeitsplätzen, und mangelnde Bewegung: So sieht der Alltag von vielen SchülerInnen aus. Haltungsschäden und Übergewicht, aber auch verringerte Aufmerksamkeit sind bei vielen Kindern die Folgen. Das innovative Lernkonzept „Lernen im Stehen“ – unterstützt vom Stadtschulrat für Wien – schafft bereits an einigen Wiener Schulen Abhilfe. <br /><br /><b>Matte mit Mehrwert </b><br /><br />An der First Vienna Bilingual Middle School in der Wendstattgasse in Favoriten ist seit vergangenem November eine spezielle Gesundheitsmatte, der „kyBounder“, im Einsatz. Diese sorgt für Auflockerung und mehr Dynamik im Unterricht. Die Buben und Mädchen verbringen so manche Unterrichtsstunde stehend auf weichen und flexiblen Matten an höhenverstellbaren Stehtischen. Diese Matten kommen dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder entgegen. „Endlich dürfen wir springen und es stört die Lehrerinnen und Lehrer nicht“, freut sich Melissa. Übrigens: Auch die LehrerInnen stehen während dieser Stunde auf der Matte.<br /><br /><b>Ständig in Bewegung</b><br /><br />Die Instabilität der Gesundheitsmatte fördert eine permanente, leichte Bewegung und fordert gleichzeitig die Balance. Diese Bewegung steigert die Konzentration und Aufmerksamkeit, regt die Kreativität an und stärkt die Bein- und Rückenmuskulatur. „Außerdem konnten wir beobachten, dass Müdigkeit und Hyperaktivität reduziert, Stress abgebaut sowie Körperhaltung und Körperbewusstsein verbessert werden“, zieht Direktorin Martha Hafner nach einem halben Jahr „Lernen im Stehen“ an ihrer Schule positiv Bilanz.<br /><br />Die Schulen entscheiden autonom, ob das Projekt „Lernen im Stehen“ verwirklicht wird. Finanziert werden die „kyBounder“ und Stehpulte vom Elternverein.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 09:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Generation digital</title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>Wie beeinflussen Handy, Internet, Facebook &amp; Co die junge Generation in ihrer sozialen Interaktion?...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die erste Generation, die mit Handy und Internet aufwächst, sind soziale Netzwerke wie Facebook ein Muss. Und trotzdem ist für sie nach wie vor der FreundInnenkreis am wichtigsten. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Kinderstudie ROUNDABOUT KIDS, die seit 2003 von mobilkom austria und market Institut durchgeführt wird.</p>
<p><b><br />Statussymbol Handy</b><br /><br />Mehr als die Hälfte der 6- bis 14-Jährigen in Österreich verfügt bereits über ein eigenes Handy. Ihr erstes Handy erhalten sie mehrheitlich zwischen 9 und 10 Jahren. Meist ist es ein Geschenk oder eine Belohnung (92 Prozent). 78 Prozent haben das Handy immer mit dabei. Auch im Unterricht –&nbsp;auf lautlos gestellt. Das ist eine deutliche Veränderung zum Vorjahr. Da gaben nur 65 Prozent an, dass sie das Handy in die Schule mitnehmen. Sie legen mehr als Erwachsene Wert auf Tools wie Kamera und MP3-Player sowie Bluetooth, um Bilder oder Filme auszutauschen. </p>
<p>Knapp die Hälfte (48 Prozent) gibt an, pro Telefonat zwei bis fünf Minuten zu sprechen. Die Gesprächszeit pro Tag und pro Anruf ist bei Mädchen länger als bei Buben. Obgleich die meisten Kinder bevorzugt telefonieren, steigt die Beliebtheit von SMS weiter. Die Kosten für das Handy werden bei 84 Prozent der Kinder aus Österreich von ihren Eltern getragen. </p>
<p>Interessant dabei ist, dass Kinder ihre Kosten überwiegend im Griff haben. Probleme mit der Höhe der Telefonrechnung haben, zumindest statistisch betrachtet, die älteren Kinder.<b><br /><br />Internet unverzichtbar</b><br /><br />Sieben von zehn Kindern verfügen über einen eigenen Computer oder Laptop. Oder sie teilen ihn sich mit ihren Geschwistern. Nur 14 Prozent der Kinder haben gar keine Möglichkeit, das Internet zu nutzen. Das Internet wird hauptsächlich für Computerspiele (54 Prozent) genutzt, 21 Prozent der Befragten verwenden es aber auch zum Herunterladen von Musik, Spielen oder Klingeltönen. Die beliebteste Internetseite ist YouTube. 54 Prozent der untersuchten Zielgruppe sind bei sozialen Netzwerken registriert.</p>
<p>In der Freizeit sind FreundInnen weiterhin das Wichtigste für 72 Prozent der befragten Kids. Auch Schulaufgaben (63 Prozent) sowie Sport (49 Prozent) spielen für viele Kinder eine große Rolle. Der Fernseher ist trotz sinkender Beliebtheit in den letzten Jahren mit 66 Prozent weiterhin Nummer zwei in der Freizeitgestaltung. </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Ein Kindergarten flexibel wie das Leben</title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>In der Viehmarktgasse bricht man mit alten Geschlechterrollen und bereitet die Kinder auf eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Projektkindergarten für genderbewusste Pädagogik“, so nennt sich die neu errichtete Betreuungseinrichtung im Erdberger Karree St. Marx. „Bei uns geht es darum, den Kindern alle Möglichkeiten ohne Einschränkung auf geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen offen zu halten“, erklärt deren Leiterin, Sabine Stechauer. Auch die Architektur des Kindergartens sorgt für größtmögliche Flexibilität. „Die Räume sind so gestaltet, dass die Kinder von einem zum nächsten sehen können. Wenn dort etwas gespielt wird, das ihnen besser gefällt, wechseln sie einfach zur anderen Gruppe.“<b><br /><br />Kinder, Spielsachen, alle sind in Bewegung</b><br /><br />In der Viehmarktgasse 1A gibt es eine Familiengruppe für 0- bis 6-jährige, eine Integrationsgruppe für 3- bis 6-jährige (alle Räume sind barrierefrei zugänglich) und eine Krippe für 0- bis 3-jährige Kinder. „Außerdem sind unsere Spielsachen so verstaut, dass sie überall genutzt werden können“, erklärt Stechauer. Das heißt, es gibt keinen „Puppenbereich“ (für Mädchen) und keinen „Baubereich“ (für Buben). Vielmehr stehen die Spielsachen in Kisten mit Rollen zur Verfügung, die die Kinder verschieben können. Auch eine Rollenspielsäule, auf der lustige Verkleidungen hängen, von dem/der Bauarbeiter/-in bis zum/zur Rettungssanitäter/-in, kann von einem Raum zum nächsten geschoben werden. „Bei uns sind eben nicht nur die Kinder in Bewegung, sondern auch die Materialien.“<b><br /><br />Wird's wärmer, geht's in den Garten</b><br /><br />Derzeit sind schon 33 Kinder im Kindergarten Viehmarktgasse; im Vollbetrieb haben rund 60 Kinder Platz. Die PädagogInnen sind Montag bis Freitag von 6.30 bis 17.30 Uhr vor Ort. Am Vormittag gibt es ein Gabelfrühstück, zu Mittag ein warmes Essen und am Nachmittag eine Jause. „Im Sommer können wir dann auch verstärkt unseren Garten nutzen“, freut sich Frau Stechauer auf die wärmere Jahreszeit. Die 900 Quadratmeter große Grünanlage bietet neben Sandmulde und diverser Schaukeln auch Obstbäume und eine Naschhecke. Von der können die Kinder leckere Beeren naschen – für den kleinen Hunger und Vitaminschub zwischendurch.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 12:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Startschuss für den Wiener Forschungskindergarten</title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>Katrin Großauer, Leiterin der Sprachprojekte der MA 10 – Wiener Kindergärten, sprach mit „Kinder &amp;...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Kinder &amp; Co: Worum geht es beim Forschungskindergarten?</b><br />Katrin Großauer: Wir wollen auf wissenschaftlicher Ebene der Frage nachgehen, wie wir Kinder beim Erlernen der Sprache und in ihrer Sprachkompetenz optimal unterstützen können.<b><br /><br />Wie kann man sich das konkret vorstellen?</b><br />Drei Forscherinnen bzw. Forscher der Uni Wien und des Vereins „Zeit!Raum“ werden ihre Forschungstätigkeit im direkten Kontakt mit Kindern des Forschungskindergartens ausüben, die Kinder beobachten und mit ihnen reden und spielen.<b><br /><br />In welchen Kindergärten wird das stattfinden?</b><br />Wir konzentrieren uns auf einen, nämlich den Kindergarten in der Johnstraße 54. So können die Wissenschafterinnen und Wissenschafter einen intensiven Kontakt mit den Kindern aufbauen. Fallweise wird auch eine Zusammenarbeit mit anderen Kindergärten angestrebt.<b><br /><br />Warum gerade dieser Kindergarten?</b><br />Hier war es uns möglich, Büros für die Forscherinnen und Forscher einzurichten, die direkt an den Kindergarten angrenzen. So können sie jederzeit hin- und herpendeln. Außerdem bietet der Standort aufgrund seiner Demographie gute Möglichkeiten, Mehrsprachigkeit zu erforschen.<b><br /><br />Ist dieser Aspekt wichtig?</b><br />Auf jeden Fall. Wie man Kinder, die sich zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig aneignen, am besten unterstützt, ist eine spannende Frage.<b><br /><br />Beschränkt sich die Untersuchung auf die Kinder?</b><br />Nein, auch die Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Eltern werden miteinbezogen.<b><br /><br />Und was soll am Ende dabei herauskommen?</b><br />Einerseits erhoffen wir uns neue Erkenntnisse über den frühkindlichen Spracherwerb. Diese könnten dann in die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin bzw. zum Kindergartenpädagogen einfließen. Andererseits sollen Empfehlungen für die praktische Umsetzung sprachlicher Förderung erarbeitet werden und es soll eine Materialiensammlung für Kindergärten entstehen, die mit Lern- und Spielaufgaben die Sprachkompetenz der Kinder fördert.<b><br /><br />Wie könnten neue Erkenntnisse aussehen?</b><br />Dabei geht es um so grundlegende Sachen wie: Was bringt es für den Spracherwerb, wenn Kinder nur Grammatik lernen oder nur ihren Wortschatz erweitern? Oder: Welche sprachlichen Fähigkeiten erwerben Kinder durch Gespräche und welche durch spielerische Übungen und wie können wir sie dabei unterstützen?<b><br /><br />Was ist das Besondere am Projekt Forschungskindergarten?</b><br />Zum einen die Interdisziplinarität. Im wissenschaftlichen Team wird je eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Sprachwissenschaft, der Pädagogik und der Psychologie sein. Und zum anderen, dass wir Sprache nicht isoliert betrachten. Vielmehr geht es darum zu verstehen, dass Sprache bei den Kindern einen wichtigen Einfluss auf ihre Identität und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit hat.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 12:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Abwechslung im Schulalltag </title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>Beatrix Handschmann, Direktorin der Ganztagsvolksschule Neubau, sprach mit „Kinder &amp; Co“ über die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Kinder &amp; Co: Was ist das Besondere an der Ganztagsvolksschule Neubau?</b><br />Beatrix Handschmann: Dass bei uns die Eltern wählen können, ob sie ihre Kinder ganztags betreut haben wollen oder die Kinder an manchen Tagen oder täglich früher nach Hause kommen sollen.<b><br /><br />Wie kann man sich das vorstellen?</b><br />Unsere Schule ist auf einen Ganztagsbetrieb eingestellt. Die Schülerinnen und Schüler bekommen am Vormittag eine Jause, um zwölf oder eins ein Mittagessen und werden bis 17.30 Uhr beaufsichtigt. Bis 15.30 Uhr gibt es sowohl Unterricht als auch Freizeitstunden, ab dann nur noch Freizeit.<b><br /><br />Und was ist mit den Kindern, die früher gehen?</b><br />Pro Jahrgang haben wir eine so genannte „offene Klasse“. Hier ist der Unterricht geblockt am Vormittag. Deshalb können die Kinder um zwölf bzw. eins nach Hause gehen. Oder sie bleiben und nehmen das Mittagessen und die Lernstunde für Hausaufgaben in Anspruch. Das gilt für das ganze Schuljahr. Wie intensiv das Freizeitangebot konsumiert wird, kann täglich unterschiedlich sein. Generell ist es für die Kinder aber wichtig, eine gewisse Regelmäßigkeit zu haben.<b><br /><br />Wie schaut es in der Früh aus? Wann beginnt der Schultag?</b><br />Wir fangen um 8 Uhr an, um 7.45 Uhr ist Einlass. Aber wenn Eltern besonders früh von zu Hause weg müssen, können sie ihre Kinder schon um 7.15 Uhr vorbeibringen. Dann machen zwei Lehrerinnen bzw. Lehrer mit ihnen im Spielzimmer ein „Aufweckprogramm“.<b><br /><br />Ist das nicht anstrengend für die Kinder, wenn sie von 7.15 Uhr bis 17.30 Uhr in der Schule sind?<br /></b>Wir versuchen, den Tag so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Im Unterricht setzen wir auf Projektarbeit und Spaß am Lernen. Jeder Klasse stehen außerdem zwei Computer zur Verfügung. Und unser Freizeitprogramm beinhaltet so unterschiedliche Schwerpunkte wie einen Theaterworkshop, Fußball, Handball oder unsere Schülerzeitung. Darüber hinaus macht jede Klasse ein Mal pro Woche eine Exkursion, zum Beispiel zum Eislaufplatz oder ins ZOOM Kindermuseum.<b><br /><br />Ihre Schule bietet auch eine Mehrstufenklasse. Was ist das?</b><br />Dabei sind Kinder aller vier Altersstufen in einem Klassenverband. Weil das ein intensiveres Betreuungsverhältnis erfordert, stehen den Schülerinnen und Schülern zu fast jeder Zeit zwei Lehrerinnen bzw. Lehrer zur Verfügung.<b><br /><br />Und funktioniert das gut?</b><br />Ja, sehr! Die Kleinen lernen oft nebenbei bei den Größeren mit und haben dann später weniger Schwierigkeiten mit dem Stoff. Und den Größeren macht es Spaß, den Kleinen zu helfen. Auch bei den Eltern ist die Mehrstufenklasse sehr beliebt. Wir haben mehr Anfragen, als wir berücksichtigen können.</p>
<p><b>Ganztagsvolksschule Neubau: <a href="https://www.wien.gv.at/stadtplan/link.asp?Cmd=link&amp;Adr_Str=Zieglergasse&amp;Adr_Hnr=21" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >7., Zieglergasse 21</a>, Telefon 01/526 15 93</b></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 11:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gut geschützt auch außerhalb der Schule </title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>Schul- und Jugendarbeit sind auch außerhalb der Schule aktiv. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Schulsozialarbeit</b><br />200 BeratungslehrerInnen und PsychologInnen helfen rund 7.500 SchülerInnen bei Problemen weiter. Deren Unterstützung hört aber nicht mit dem Schulende auf. Zwölf SchulsozialarbeiterInnen sind genauso im „Außen“ tätig. Sie machen auch Hausbesuche und vernetzen sich mit den Eltern oder anderen Institutionen.<br /><br /><b>Jugendarbeit</b><br />Eine präventive Maßnahme ist auch die Jugendarbeit in Wien, für die die Stadt jährlich rund 35 Millionen Euro investiert. Dabei geht es vor allem darum, dass die Jugendlichen auch mitentscheiden und mitreden können. Dadurch steigert sich ihr Selbstwertgefühl, sie stärken ihre Kompetenzen und lernen, sich mit anderen auseinanderzusetzen – sei es in Kinder- und Jugendparlamenten oder bei der Planung eines neuen Jugendtreffs. Genauso gehören auch Freizeitangebote dazu. Für diese sind unter anderem wienXtra oder die rund 400 MitarbeiterInnen der Wiener Parkbetreuung oder der Verein Wiener Jugendzentren zuständig.<br /><br />Gewaltprävention ist bei den MitarbeiterInnen dieser außerschulischen Vereine und Organisationen schon in der Ausbildung ein wesentlicher Bestandteil, das Institut für Freizeitpädagogik bietet zudem vertiefende Kurse an.<br /><br /><b>Polizei und Jugendarbeit</b><br />Zukünftig wollen sich JugendarbeiterInnen und Polizei noch weiter vernetzen. Unter anderem soll jedes Jugendzentrum eine spezielle Polizistin bzw. einen speziellen Polizisten als AnsprechpartnerIn haben. Die Polizei hält auch Vorträge und berät SchülerInnen sowie Eltern und LehrerInnen. Ebenso gibt es eine eigene Einheit zur Bekämpfung der Kinder- und Jugendkriminalität.<br /><br />Die Polizei führt auch verschiedene Projekte durch, etwa „Party-fit“. Dabei diskutieren PolizistInnen bei Großveranstaltungen mit Jugendlichen. </p>]]></content:encoded>
			<category> CK</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gegen Gewalt in der Schule </title>
			<link>http://www.kinder-co.at/</link>
			<description>Auch in Schulen helfen zahlreiche Projekte bei der Lösung von Konflikten. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Faustlos</b><br />Auch in den Volksschulen wird das Programm „Faustlos“ durchgeführt. Mehrere Studien belegen die positiven Effekte des Programms. Ebenso wie im Kindergarten lernen Kinder in der Volksschule auf spielerische Art, wie man mit Konflikten umgeht. Bei Bedarf stehen den LehrerInnen SchulpsychologInnen beratend zur Seite.<br /><br /><b>Unschlagbar</b><br />Ein/-e Schüler/-in erzählt den KlassenkollegInnen von einem Konflikt. Die Meinungen der anderen werden dazu aufgelistet. Wie hat wer reagiert? Welche Handlungen, Worte und Gesten hat der Konflikt ausgelöst? Die Charakteristika des Konflikts werden herausgearbeitet und danach konkrete Lösungsmöglichkeiten gesucht. Dabei lernen die Jugendlichen auch, wie man ein Problem analysiert, wie man ICH-Botschaften kommuniziert und wie gemeinsame Lösungen aussehen können.<br /><br />Beim Programm „Unschlagbar“ wird immer an konkreten Fällen, die tatsächlich passiert sind, gearbeitet. Die SchülerInnen erfahren in fünf Einheiten und einer regelmäßigen Nachbetreuung, wie man Konflikte gewaltfrei (auch ohne verbale Gewalt) beilegt. Wichtig ist dabei – wie bei allen Projekten für Jugendliche –, dass die Mädchen und Burschen eingebunden sind. „Unschlagbar“ richtet sich an Jugendliche im Mittelstufenbereich.<br /><br /><b>Schulpsychologie</b><br />Bei Problemen, Mobbing oder Gewalt gegenüber MitschülerInnen oder LehrerInnen stehen in den Schulen auch PsychologInnen bereit. Sie helfen ebenso bei Erziehungsproblemen im außerschulischen Bereich.<br /><br /><b>Peermediation</b><br />PeermediatorInnen sind SchülerInnen, die zu „StreitschlichterInnen“ ausgebildet werden – natürlich freiwillig. Somit sind an den Schulen Gleichaltrige für die Bewältigung von Konflikten zuständig. Dadurch kommen die Jugendlichen untereinander öfter ins Gespräch. Erfahrungen zeigen, dass SchülerInnen diese Unterstützung gern und häufig nützen.<br /><br />Sind die „StreitschlichterInnen“ überfordert und brauchen selber Rat, unterstützt sie das 12-köpfige Team des Vereins „together“. </p>]]></content:encoded>
			<category> CK</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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