Gewalt? Keine Chance!
Vernünftig handeln, statt zuzuschlagen oder mit Worten zu verletzen: Durch Gewaltprävention will Wien Kindern und Jugendlichen zeigen, wie man den richtigen Weg findet.
Mit Hilfe des Zauberlehrlings Toni u der Hexe Riki lernen die Kinder, Konflikte ohne Gewalt oder böse Worte auszutragen.
Faustlos
Wie fühlt sich Freude an? Wie Angst? Schritt für Schritt werden Kinder zu „GefühlsexpertInnen“. Sie lernen, wie man Gefühle wahrnimmt, aber auch andere Perspektiven einzunehmen und darauf angemessen zu reagieren.
Das ist nur ein Aspekt des Programms „Faustlos“. Dadurch sollen das Selbstbewusstsein von Kindern zwischen drei und sechs Jahren und ihre psychische Gesundheit gestärkt werden. Das Konzept basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird auch in vielen anderen Ländern wie der Schweiz, Italien oder Deutschland angeboten.
In Wien gibt es „Faustlos“ in den Kindergärten. Eine Pädagogin bzw. ein Pädagoge ist eigens für dieses Programm geschult. Diese/-r gibt ihr/sein Wissen an die anderen PädagogInnen weiter. In allen 361 Kindergärten gibt es dazu das „Faustlosmaterial“: In einem Koffer sind Handpuppen, Bildkärtchen und vieles mehr enthalten. Mit diesen Hilfsmitteln zeigen die PädagogInnen, wie man mit Gefühlen wie Ärger und Wut umgehen kann und welche Möglichkeiten es gibt, Probleme effektiv und kreativ zu lösen. Gelerntes wird in Rollenspielen geübt, um gewalttätigem Verhalten vorzubeugen.
GRIPSO-LOGISCH
Der Zauberlehrling Toni und die kleine Hexe Riki haben es nicht leicht. Jeder will etwas anderes machen und keiner möchte nachgeben. Die Kinder sitzen im Kreis und überlegen, was die beiden tun könnten – außer streiten.
GRIPSO-LOGISCH nennt sich das Präventionsprogramm für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren, die einen Hort besuchen. Psychologinnen der MA 10 haben es entwickelt. Die PädagogInnen werden laufend geschult, pro Horthaus gibt eine bereits geschulte PädagogIn ihr Wissen an die anderen weiter.
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