Worauf achten bei Ökomode für Kinder?
Die Zeiten, in denen Ökomode für Kinder als langweilig und teuer galt, sind vorbei. Aber worauf man beim Kauf von Ökomode für die Kleinen achten soll, ist gar nicht so einfach.
Bei Ökobaumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau wird auf den Einsatz von Chemie verzichtet.
Kinderkleidung aus ökologischen Materialien ist natürlich noch nicht so preiswert wie die Diskontware eines Textil-Multis. Doch sie bietet im Gegenzug viele Vorteile. Der Hauptbestandteil von Kleidung ist Baumwolle, die einen Ruf als sehr natürlicher Rohstoff genießt. Auch sie wird aber in herkömmlichen Produkten mit verschiedensten toxischen Stoffen behandelt, um sie besser bearbeiten zu können. Bei Ökobaumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau wird auf den Einsatz von Chemie verzichtet. Die verwendeten Farbstoffe sind mit Bedacht auf Umweltverträglichkeit und die sensible Haut eines Kindes biologisch.
Nachhaltigkeit und flippige Farben
Ökotextilien sind hautfreundlicher, ökologischer oder fairer produziert als gebräuchliche
Textilien aus Fernost. Sie werden nach strengen Gesundheits-, Umwelt- und sozialen Kriterien hergestellt und setzen auf Nachhaltigkeit. Biologische Kinderkleidung wird immer gefragter und auch gängige Textilketten führen ausgewiesene Ökoprodukte. Mode und Umweltbewusstsein sind mittlerweile vereinbar. Eine Vielzahl junger Designerinnen hat sich dem Wunsch vieler Eltern verpflichtet, Kindermode zu machen, die Kinder mögen und der Eltern vertrauen können.
Gütesiegel für Ökomode
Es gibt derzeit verschiedene Gütesiegel, die über die Kleidung Auskunft geben. Neben dem Öko-Tex 100 ist das FAIRTRADE-Zeichen das wahrscheinlich bekannteste Kennzeichnungsmerkmal. Viele Firmen haben für ihre Produkte eigene Gütesiegel kreiert. Dazu kommt es, da die Kennzeichnung von Textilien aus ökologischer Produktion derzeit innerhalb der EU noch nicht umfassend geregelt ist.