Eishockey: Knirpse spielen anders
Für die jüngsten SpielerInnen, die dem Puck hinterherjagen, gelten andere Regeln als für Erwachsene. So steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Bei den Kleinen gelten auch andere Regeln als bei den Erwachsenen.
Kleineres Spielfeld & kleinere Tore: Unter 9-Jährige spielen auf einem abgesteckten Bereich, der nur ein Drittel des gesamten Felds ausmacht. Damit es für die Sprösslinge nicht allzu schwer ist, werden auch kleinere Tore aufgestellt.
Andere Pucks: Sie sind zwar gleich groß wie jene von erwachsenen SpielerInnen, doch um einiges leichter. So können ihn die Kinder besser weitergeben.
Besondere Regeln: Weil das Feld viel kleiner ist, gibt es kein Abseits. Außerdem spielen pro Team nur vier statt fünf SpielerInnen plus TorhüterIn auf dem Eis. Darüber hinaus ist die Spielzeit von 20 auf 15 Minuten verkürzt – pro Spiel gibt es davon drei Einheiten. Und wer ein Foul begeht, muss statt zwei nur eine Minute aussetzen.
Für über 9-Jährige gelten dieselben Regeln wie für Erwachsene:
Ein Eishockeyspiel dauert netto 60 Minuten (drei Drittel zu je 20 Minuten). Bei jeder Spielunterbrechung wird die Uhr angehalten – dadurch dauert ein Drittel meist zwischen 30 und 40 Minuten. Zwischen den Dritteln gibt es je eine Viertelstunde Pause. Es ist erlaubt, den Puck mithilfe des Schlittschuhs fortzubewegen, sofern dieser nicht in Richtung Tor gekickt wird. Handpässe sind jedoch definitiv verboten – einzige Ausnahme: im eigenen Verteidigungsviertel. Ist man dort in der Unterzahl, darf der Puck mit der Hand aus dieser Zone „geschlagen“ werden.
Steht es nach regulärer Spieldauer unentschieden, geht es entweder in eine Verlängerung oder die Partie wird im Penaltyschießen entschieden.
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