Römermuseum: Wien vor rund 2000 Jahren
Wie hat Wien zur Römerzeit ausgesehen? Wie haben die Frauen, Männer und Kinder damals gelebt? Im Römermuseum am Hohen Markt kann man heute die römische Stadtgeschichte Wiens erkunden.
Name
Römermuseum
Adresse
1., Hoher Markt 3
Homepage
www.wienmuseum.at
Erreichbarkeit
Buslinien 1A, 2A und 3A (Hoher Markt)
U-Bahn-Linien U1 und U3 (Stephansplatz) sowie U1 und U4 (Schwedenplatz)
Telefonnummer
01/535 56 06
E-Mail
service@wienmuseum.at
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag & Feiertag
9–18 Uhr
Geschlossen: 1. Jänner, 1. Mai und 25. Dezember
Tarife
Erwachsene EUR 4
Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren Eintritt frei
Jeder erste So im Monat Eintritt frei für alle
Führungspauschale für Schul- und Jugendgruppen
Dauer: 60 Minuten EUR 15
Dauer: 90 Minuten EUR 23
Infos und Termine für Kinderführungen
Wir bieten immer wieder Themenführungen für Kinder an.
Die Termine sind unter www.wienmuseum.at abrufbar.
Weitere Informationen unter service@wienmuseum.at oder 01/505 87 47-85180
Themenführungen für Kinder (nach Anmeldung auch für Gruppen)
Echt römisch!
Waren Ohrlöffelchen für ein römisches Dessert gedacht? Was trank man zum Wildschweinbraten? G’spritzten oder Essigwasser? Womit bezahlten die Soldaten ihre Zeche? Antworten bekommst du bei dieser Führung, bei der du Originale aus der Nähe anschauen kannst, zum Beispiel Sesterzen, Ohrlöffelchen und Wildschweinknochen.
Für Kinder ab 6 Jahren
Catwalk im Römermuseum
Schon im Römischen Reich waren Frauen und Männer sehr modebewusst: So war Gaius Julius Caesar bekannt für langärmelige Tuniken mit üppigem Fransenbesatz. Damen der High Society achteten auf die farbliche Abstimmung ihres Outfits. Purpur war den Senatoren vorbehalten. „Tierschutz“ und Modebewusstsein konnten auch schon im Altertum ein Gegensatz sein. Für das Einfärben einer einzigen Tunika mit roter Farbe mussten rund 10.000 Purpurschnecken ihr Leben lassen. Mode und Freizeit im Wien zur Römerzeit sind Themen dieser Führung, bei der auch du ein römisches Outfit anprobieren kannst.
Für Kinder ab 8 Jahren
Alltag in Vindobona
Trank man in Vindobona einen G’spritzten? Für wen war süßer Wein aus Spanien bestimmt, und wer musste sich mit Essigwasser begnügen? Warum war das Würfeln um Geld in der Lagervorstadt verboten? Und was trugen Soldaten unter ihrem Brustpanzer? Die Gesprächsführung gibt Antwort auf Fragen wie diese.
Geeignet ab der 3. Schulstufe
Dauer: ca. 50 Minuten
Von Socken, Sandalen und Schulqualen
Schulalltag in Vindobona: Prügelstrafe und Diktate, brüllende LehrerInnen und kurze Ferien? Lange Unterhosen und Togen fast so groß wie ein Kinderzimmer: Was trugen die Legionäre eigentlich im Winter?
Im Rahmen dieses Ausstellungsgesprächs können Wachstafeln, Würfelspiel und Tuniken aus- und anprobiert werden.
Geeignet ab der 3. Schulstufe
Dauer: ca. 90 Minuten
Pecunia non olet (Geld stinkt nicht)
Diese Redewendung wird von Kaiser Vespasian abgeleitet, der – um die leere Staatskasse zu füllen – eine Latrinensteuer einführte. So wurden in den Straßen Roms amphorenartige Gefäße aufgestellt, in denen der Urin für WäscherInnen und GerberInnen gesammelt wurde. Auch in Vindobona konnte man auf dieses „Waschmittel“ nicht verzichten. Aufstieg und Niedergang des römischen Legionslagers, der canabae legionis und der Zivilstadt Vindobona, sowohl in militärischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht, sind Themen dieses Ausstellungsgesprächs. Diese Führung ist vor allem für LateinschülerInnen geeignet.
Geeignet ab der 7. Schulstufe
Dauer: ca. 60 Minuten
Generelle Angebote des Museums („Ausstattung“)
Shopbereich, Getränkeautomat
Dauerausstellungen, -programm
Infos unter www.wienmuseum.at
Warum ist gerade dieses Museum für Kinder so interessant?
Das differenzierte Vermittlungsprogramm geht auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Repliken und Hands-on-Stationen im Ausstellungsbereich sowie zusätzliche haptische Vermittlungsmaterialien (wie zum Beispiel Tuniken und Wachstafeln) laden zum spannenden „Begreifen“ der römischen Geschichte ein.
Fazit
Lebendige Stadtgeschichte